Samstag, 15. Oktober 2011

'Jazz Mass' oder das Laster der Falschheit

„57. Die Versammlung der Christgläubigen hat das Recht, daß vor allem bei der sonntäglichen Feier in der Regel eine geeignete und echte sakrale Musik und immer ein Altar, Paramente und sakrale Tücher da sind, die entsprechend den Normen in Würde, Schönheit und Sauberkeit erstrahlen sollen...


169. Wo in der Feier der heiligen Liturgie ein Mißbrauch begangen wird, handelt es sich um eine wirkliche Verfälschung der katholischen Liturgie. Schon der heilige Thomas hat geschrieben: «In das Laster der Falschheit fällt, wer seitens der Kirche Gott Verehrung erweist entgegen der von der Kirche kraft göttlicher Autorität festgesetzten und in der Kirche üblichen Art».

...Wo die Mißbräuche dennoch weiterbestehen, muß zum Schutz des geistlichen Gutes und der Rechte der Kirche nach Maßgabe des Rechts unter Anwendung aller rechtmäßigen Mittel vorgegangen werden....„

aus : INSTRUKTION Redemptionis sacramentum über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind v. 25.03.2004

Auf der Internetseite der katholischen Pfarrkirche St. Marien in Bonn Bad Godesberg, neuerdings nur noch als 'Kirche im Burgviertel' im Internet zu finden, liest sich die die Ankündigung der Heiligen Sonntagsmesse am Vorabend des 29. Sonntags im Jahreskreis 2011 so:

Das Programm [Anmerkung: einer Nacht der Kirchenmusik]

18.30 Uhr Eröffnungsgottesdienst

Kammerchor „Paeda Vocale“ und das Bad Godesberger Kantatenorchester unter der Leitung von Wolfram Kuster; es werden musiziert eine Messe von Steve Dobrogosz und ein Offertorium von W.A. Mozart

Die Liturgie und die Festpredigt hält der Präses des deutschen Cäcilienverbandes Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider.

Auf der Internetseite des Arbeitskreise evangelischer und katholischer Kirchenmusiker in Bad Godesberg verzichtet man ganz auf den Hinweis, dass ein Heiliges Messopfer gefeiert wird. Hier heißt es:

Nacht der Kirchenmusik
18.30 Abendmesse
Steve Dobrogosz: Messe
Paeda Vocale, Bad Godesberger
Kantatenorchester, Ltg. Wolfram Kuster

Da hilft auch Mozart zum Offertorium nicht mehr und ein Präses des deutschen Cäcilienverbandes straft den katholischen Messbesucher Lüge, wenn er in seiner Eröffnungsrede zu Beginn der Heiligen Messen mit launigen Worten dazu auffordert, nunmehr Gott die Ehre zu erweisen.

Nachsatz: In der Logik der Veranstaltung fielen natürlich - wieder einmal - das Sakrament der Beichte und das Rosenkranzgebet vor der Heiligen Messe aus. Verdrängt doch auch die romantisch-melancholische 'Jazz-Mass' raffiniert das echt Sakrale in der Kirche.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Nachfolger Christi und deutsche Einheit

'Papst mit Kaiser und 366 Bischöfen verehrt die Reliquie der Sandalen Christi und weiht Kirche in PRÜM in der Eifel im Rheinland'.

In diesem Jahr dürfen wir nach neuesten Forschungsergebnissen 1250 Jahre einer besonderen Kirchweihe feiern. Das benediktinische Hauskloster der Karolinger und der nachfolgenden Kaiser in Prüm war die Keimzelle der christlichen Ordnung in Europa, die mit dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation (nach Meinung einiger Gelehrter bis heute) Bestand hat. Im Jahre 761 weihte Papst Leo III. die 'Goldene Kirche', welche die Reliquie von den Sandalen Christi beherbergt. Die Reliquie ist trotz erschreckender Angriffe im Verlauf der Geschichte sowie der kompletten Zerstörung der Stadt Prüm im 2. Weltkrieg wunderbarerweise immer noch dort vorhanden. Ein schöner Schrein in byzantinischer Art wird in der Basilika St. Salvator für alle Pilger, die es wünschen, zur Verehrung geöffnet: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand  kommt zum Vater außer durch mich." Joh 14,6

weitere Informationen u.a. auch zur Echtheit der Reliquie unter
http://www.radio-silence.tv/index.php?menug=9&menuh=3&idRu=362

http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?a=%7B3B35D2D3-C833-4B1E-A1F4-9B99D703CC6E%7D&cempf=&mode=all&prn=1

Samstag, 17. September 2011

17. September Fest St. Hildegardis, große deutsche Frau, Äbtissin, Patronin der Heilkunst, Sprachforscher, Naturwissenschaftler, Esperantist, Jungfrau, Klostergründerin, Prophetin, Mystikerin

Die Weisheit spricht

„Eine tüchtige Frau, wer wird sie finden? Ihr Wert geht weit über Korallen. Es vertraut auf sie das Herz ihres Gatten, und es fehlt ihm nicht an Gewinn. Sie tut ihm Gutes an und nie Böses, alle Tage ihres Lebens. Sie sieht sich um nach Wolle und Flachs, und was ihren Händen gefällt, das schafft sie an. Sie ist gerüstet gleich den Schiffen des Kaufmanns, und von weit her schafft sie die Nahrung heran" (Sprüche 31, 10-14).

Diese Worte wollen so verstanden sein: Ein Mensch, der treu erfunden werden will, lege die weibische Schwäche ab und greife nach mannhafter Stärke, die er zu seiner zweiten Natur machen sollte. Dann erhebt sich sein Ruhm weithin an Ehren, und von den äußersten Grenzen her erwirbt er sich guten Ruf. Seiner guten Werke wegen wird Gott verherrlicht. Daher sollen ihr Vertrauen auf ihn alle werfen, die größere Macht haben, so daß sie ihm die Ehre geben. Denn er braucht nicht die üble Plünderung einer Ausbeutung, da er sich keinerlei Ehre fälschlich aneignet. Und so werden ihm die guten Verdienste anstelle der üblen Gewinne zurückerstattet, solange er bei seinen guten Taten bleibt. Jedem Mitmenschen wie auch sich selber erwirbt er mit seinem rechtmäßigem Schaffen ein Werk der Treue. Er sucht in allem Tun die Milde wie die Härte, wohl wissend, wo er weich und wo er hart sein muß, da er immerzu eifrig bedenkt, was einem jeden in seiner Haltung wie Handlung wohl bekomme...


aus: Hildegard von Bingen, LIBER VITAE MERITORUM (Der Mensch in der Verantwortung - Das Buch der Lebensverdienste), nach den Quellen übersetzt und erläutert von Heinrich Schipperges, Salzburg, 1985, S. 196 ff


Gebet:
O Gott, Du tauchtest die Heilige Hildegard in das Geheimnis des dreieinigen Gottes und schmücktest sie mit himmlischen Gaben. Erfülle auch unser Leben mit Deinem Licht und laß uns ihrer Spur und ihrem Leben beharrlich folgen und dadurch würdig werden, aus dem Düster dieser Welt hinüberzugehen in Dein wonnigliches Licht durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Montag, 15. August 2011

Frauendreißiger - eine liebenswerte Zeit des Marienlobes

Eine dreißigtägige Marienverehrung zwischen den Festen Mariä Himmelfahrt am 15. August und Mariä Namen am 12. September bzw. der Erinnerung an die Schmerzen Mariens am 15. September bietet vermehrt Gelegenheit, über Maria zu Jesus zu gelangen. „Frauendreißiger“ heißt diese ruhigere Zeit des Kirchenjahres heute noch in südlichen Regionen und im bayerisch-tirolerischen Alpenraum, wo Wallfahrten und Prozessionen zu Ehren der Gottesmutter stattfinden und das Marienlob angestimmt wird. In dieser Zeit zwischen Mitte August und Mitte September fallen Marienfeste, wie Maria Königin  am 22. August und das Fest Mariä Geburt am 8. September, aber auch zunehmend in Vergessenheit geratende Namen und Titel, die durch die Kalenderreformen verborgen wurden.

"Gott, Du ließest durch Jesaja (11,1) im Alten Bunde ankündigen: Aus dem Baumstumpf von Jesse, aus dem Baumstumpf Isais, des Vaters Davids, wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. - Wir singen in der Weihnachtszeit immer wieder neu: Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, von Jesse, von Isai, dem Vater Davids, kam die Art. Das Röslein, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine. - Dieses Röslein, diesen Reis aus Isais Stumpf, diesen Zweig Jesses, diese virgam Jesse, nämlich die allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin, die Mutter Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus, hast Du am heutigen Tag in den Himmel erhoben, damit Du uns Sterblichen auf ihre Bitten hin und unter ihrem Patronat die Frucht ihres Leibes, Deinen Sohn, vermittelst: wir bitten Dich demütig, daß wir kraft der Vollmacht dieses Deines Sohnes und unter dem glorreichen Patrozinum Seiner Mutter die Schutzwirkungen dieser Früchte der Erde für das irdische und ewige Heil zu nützen vermögen."
ein Kräuterweihgebet aus dem WIKIPEDIA Artikel zum Stichwort Frauendreißiger






Samstag, 6. August 2011

„Das alles hat seine Ursache in Humanae Vitae.”

„Einmal sprach ich mit Johannes Paul II. über die fast unüberwindlichen Schwierigkeiten in der Kirche. Der Papst schwieg eine Weile und sagte dann: „Das alles hat seine Ursache in Humanae Vitae.”


(Alterzbischof Georg Eder im Rupertusblatt vom 17.4.2005)

Montag, 27. Juni 2011

Das Original

der Ikone der 'Mutter von der immerwährenden Hilfe" finden Sie hier
http://www.omphicon.org/

• mit einem Video über die Ikone
• mit Fotos des Hauses Mariens
• vereint eine weltweite Gebetsgemeinschaft

Unsere Mutter von der immerwährenden Hilfe, bitte für uns!
Fest 27. Juni

Freitag, 13. Mai 2011

So breitet sich der überlieferte römische Ritus auf die ganze Kirche aus

Die folgenden Ausführungsbestimmungen wurden am Freitag, dem 13. Mai 2011 veröffentlicht, am Fest der Erscheinung Unserer Lieben Frau von Fatima, am Tag der Rosa Mystica, der Mutter der Kirche:

INSTRUKTION über die Ausführung des als Motu proprio erlassenen Apostolischen Schreibens Summorum Pontificum von PAPST BENEDIKT XVI.

Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. hat am 8. April 2011 die Instruktion gutgeheißen und deren Veröffentlichung angeordnet.

Samstag, 19. Februar 2011

Appell an Papst Benedikt XVI.

in mehreren Sprachen betreffend einer geplanten Klarstellung zum Motu Proprio Summorum Pontificum:

http://www.motuproprioappeal.com/p/deutsch.html

The New Liturgical Movement hat diesen Appell initiert, „daß nicht zugelassen werde, daß das Gute, das Eure Heiligkeit persönlich durch Summorum Pontificum begonnen haben, durch solche Restriktionen gehemmt wird.“ Jetzt unterzeichnen.

Sonntag, 9. Januar 2011