Montag, 15. August 2011

Frauendreißiger - eine liebenswerte Zeit des Marienlobes

Eine dreißigtägige Marienverehrung zwischen den Festen Mariä Himmelfahrt am 15. August und Mariä Namen am 12. September bzw. der Erinnerung an die Schmerzen Mariens am 15. September bietet vermehrt Gelegenheit, über Maria zu Jesus zu gelangen. „Frauendreißiger“ heißt diese ruhigere Zeit des Kirchenjahres heute noch in südlichen Regionen und im bayerisch-tirolerischen Alpenraum, wo Wallfahrten und Prozessionen zu Ehren der Gottesmutter stattfinden und das Marienlob angestimmt wird. In dieser Zeit zwischen Mitte August und Mitte September fallen Marienfeste, wie Maria Königin  am 22. August und das Fest Mariä Geburt am 8. September, aber auch zunehmend in Vergessenheit geratende Namen und Titel, die durch die Kalenderreformen verborgen wurden.

"Gott, Du ließest durch Jesaja (11,1) im Alten Bunde ankündigen: Aus dem Baumstumpf von Jesse, aus dem Baumstumpf Isais, des Vaters Davids, wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. - Wir singen in der Weihnachtszeit immer wieder neu: Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, von Jesse, von Isai, dem Vater Davids, kam die Art. Das Röslein, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine. - Dieses Röslein, diesen Reis aus Isais Stumpf, diesen Zweig Jesses, diese virgam Jesse, nämlich die allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin, die Mutter Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus, hast Du am heutigen Tag in den Himmel erhoben, damit Du uns Sterblichen auf ihre Bitten hin und unter ihrem Patronat die Frucht ihres Leibes, Deinen Sohn, vermittelst: wir bitten Dich demütig, daß wir kraft der Vollmacht dieses Deines Sohnes und unter dem glorreichen Patrozinum Seiner Mutter die Schutzwirkungen dieser Früchte der Erde für das irdische und ewige Heil zu nützen vermögen."
ein Kräuterweihgebet aus dem WIKIPEDIA Artikel zum Stichwort Frauendreißiger






Samstag, 6. August 2011

„Das alles hat seine Ursache in Humanae Vitae.”

„Einmal sprach ich mit Johannes Paul II. über die fast unüberwindlichen Schwierigkeiten in der Kirche. Der Papst schwieg eine Weile und sagte dann: „Das alles hat seine Ursache in Humanae Vitae.”


(Alterzbischof Georg Eder im Rupertusblatt vom 17.4.2005)