Sonntag, 7. Oktober 2012

St. Hildegard ist eine Patronin des guten Rates

„Hildegard ist eine Patronin des guten Rates. Sie setzt ihr großes Wissen ein, um Menschen zu helfen, mehr im Einklang mit Gott, unserem Schöpfer und Erlöser, zu leben."


Papst Benedikt XVI. nach dem Gebet des Angelus am 7.10.2012, in der er die beiden neuen Kirchenlehrer Johannes von Avila und Hildegard von Bingen als Vorbilder für die Weitergabe des Glaubens und Wegbegleiter empfahl. In seiner Ansprache erinnerte er auch an das Fest der Gottesmutter – Königin des Rosenkranzes und rief dazu auf, das Gebet des Rosenkranzes im kommenden Jahr des Glaubens besonders wertzuschätzen.

Miniatur aus dem Rupertsberger Scivias-Kodex der Abtei St. Hildegard in Eibingen 

Samstag, 6. Oktober 2012

Kirchenlehrerin Heilige Hildegard – Von den Himmelsfreuden der Lehrer

„Weil sie in ihren Herzen die wahre Gerechtigkeit trotz ihrer körperlichen Leiden ertragen hatten, da sie trotz ihrer wankelmütigen Haltung Gott nicht Widerstand leisten wollten, vielmehr in beständiger Inständigkeit gläubiger Werke zu ihm aufblickten, trugen sie auf ihren Häuptern Kronen, die mit Topas geschmückt waren. Und weil sie auf ihrem rechtschaffenen Lebenspfad Gott ergeben waren und allzeit in Weisheit einherwandelten, hatten sie Schuhe, die wie aus lauterstem Gold gewirkt waren. Auch hatten sie bei all ihren Handlungen die wahre Lehre in Wort und Beispiel bewiesen und waren so für die anderen wie ein vorbildlicher Spiegel erschienen, indem sie den guten Ruf der heiligen Werke, in der Liebenswürdigkeit wahrhafter Enthaltsamkeit wie auch in der Abtötung ihres Fleisches, immerzu in ihrem heiligen Amte für die Völker der Gläubigen ausstrahlten. Tag und Nacht standen sie im Dienst und Lob des Schöpfers zur Verfügung, und so sind sie dem Glauben und der Gerechtigkeit der Patriarchen, Propheten und Apostel gefolgt, die ebenfalls in ihrem Predigen die Wahrheit, die in Gott besteht, gezeigt hatten. Dafür hielten sie nun in ihren Händen Posaunen aus Kristall, aus denen ein Windhauch den Duft von Myrrhe und Weihrauch wehte, und mit denen sie nun lobsingend in die Gesänge und Lobpreisungen jener, die ihre Stimme vor Gott tragen, einstimmten. Diese Seligen waren während ihrer irdischen Lebenszeit aus jener Berufung heraus, in welche Gott die Meister und Seelenführer bestimmt, zu Lehrern und Leitern beim Volke Gottes tätig. In Wort und Beispiel standen sie ihren Untergebenen vor, um sie den bösen Handlungen zu entreißen und sie nicht in die Vernichtung fallen zu lassen, wie sie auch sich selbst durch ihre guten Werke Gott zum Opfer brachten. Der weitere Schmuck dieser Seligen wie auch ihre sonstigen Bezeichnungen waren meiner Schau und meinem Verständnis verborgen."

aus: Hildegard von Bingen: Der Mensch in der Verantwortung – Das Buch der Lebensverdienste (LIBER VITAE MERITORUM), nach den Quellen übersetzt und erläutert von Heinrich Schipperges, Salzburg, 2. Auflage 1985.





Sonntag, 7. Oktober 2012, 09.30 – 11.00 Uhr

Papst Benedikt XVI. feiert auf dem Petersplatz die Heilige Messe zur Eröffnung der Bischofssynode und erhebt die heilige Hildegard von Bingen und den heiligen Johannes von Avila zu Kirchenlehrern

Übertragungen im Internet über den Vatican Player
http://www.vatican.va/video/index.html
sowie
www.ewtn.com
www.ewtn.de  (Wiederholung 19.30 – 21 Uhr)


Zum offiziellen Meßbuch mit Angaben zur heiligen Hildegard in italienischer, englischer und deutscher Sprache S. 9 – 13
http://www.vatican.va/news_services/liturgy/libretti/2012/20121007.pdf

Zur Kirche der Beneditkinerinnen St. Hildegard in Rüdesheim am Rhein, Deutschland
http://www.abtei-st-hildegard.de/

Das Foto unterliegt den Urheberrechten der Abtei St. Hildegard: Wandgemälde in der Abteikirche St. Hildegard Eibingen, Beuroner Kunstschule, P. Paulus Krebs OSB, um 1910

Mittwoch, 19. September 2012

3.11.2012 Notice of change of time - Mass in St. Peter's Basilica at 3 p.m.

Following the press conference of 10th September, the Coetus Internationalis Summorum Pontificum wishes to announce a change of time for the Mass in the Extraordinary Form of the Roman Rite.  The Mass will now take place in St. Peter’s Basilica at 3 p.m. in the afternoon of Saturday 3rd November 2012. 

http://unacumpapanostro.wordpress.com/2012/09/19/notice-of-change-of-time/

Montag, 17. September 2012

Im Schatten des Allmächtigen leben

17. September, Fest der Hl. Hildegard

2. Miniatur DER LEUCHTENDE des Buches „Scivias“ (Wisse die Wege), der ersten Visionsschrift der Hl. Hildegard von Bingen


„Ich schaute und ich sah etwas wie einen großen, eisenfarbigen Berg. Darauf thronte ein so Lichtherrlicher, dass seine Herrlichkeit meine Augen blendete.“

„Der große, eisenfarbige Berg bedeutet die Kraft und die Ständigkeit des ewigen Reiches Gottes.“

Sonntag, 27. Mai 2012

Der heilige Geist spricht durch die heilige Hildegard von Bingen,


da die von Männern geführte Kirche ihr Wesen und ihre Sendung verraten habe. So erklärte die heilige Hildegard von Bingen ihre Kritik an der Kirche und den Ruf nach Reformen.

Papst Benedikt XVI. hat heute gesprochen und mit der Ernennung von zwei Kirchenlehrern eine Antwort auf drängende Fragen und Probleme in unserer Zeit gegeben. (Video der Ansprache). Am Hochfest Pfingsten 2012 kündigte der Papst an, dass er die heilige Hildegard von Bingen und den heiligen Johannes von Ávila am 7. Oktober 2012 zu Kirchenlehrern erheben wird.

Die heilige Hildegard von Bingen (1098-1179), Benediktinerin, Nonne, Äbtissin und Gründerin von Klöstern war Mystikerin, Prophetin, Botin Gottes und Verkünderin des wahren Glaubens. Neben theologischen Schriften verfasste sie auch Abhandlungen über den Menschen, Medizin, die Natur, den Kosmos und zu Naturphänomenen.

Johannes von Avila (1499 o. 1500 - 1569) war ein vorbildlicher Hirte und treuer Diözesanpriester und damit Vorbild für die Priester, ein katholischer Missionar im eigenen Land von jüdischer Abstammung und ebenfalls Kritiker kirchlicher Missstände.

Sei gelobt, o König der Herrlichkeit, durch die Liebe, mit welcher alle Heiligen des Himmels ewig dich lieben.

Ehre sei dem Vater…

Freitag, 18. Mai 2012

ähm - Vergleiche homosexueller Beziehungen mit einer Ehe besitzen keinerlei Fundament!


„4. Es gibt keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn. Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen. Denn bei den homosexuellen Handlungen bleibt « die Weitergabe des Lebens [...] beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen ».(4)"
Joseph Cardinal Ratzinger, Präfekt der KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE
am 3. Juni 2003, dem Gedenktag der heiligen Märtyrer Karl Lwanga und Gefährten.

Quelle: http://www.vatican.va/
ERWÄGUNGEN ZU DEN ENTWÜRFEN EINER RECHTLICHEN ANERKENNUNG DER LEBENSGEMEINSCHAFTEN ZWISCHEN HOMOSEXUELLEN PERSONEN


„Also ich glaube, dass wir tatsächlich über diese Frage [Homosexualität] weiter nachdenken müssen, das wir darüber sprechen müssen. Und ich denke auch, dass wir uns darin einig sein sollten und einig sind ähm, dass es gerade äh in der Beurteilung eines solchen sexuellen Verhältnisses oder einer solchen Beziehung äh große Unterschiede gibt; dort wo Menschen Verantwortung füreinander nehmen, äh wo sie in einer dauerhaften äh homosexuellen Beziehung äh dann auch miteinander leben und umgehen, das ist ja in ähnlicher Weise eben auch zu anderen heterosexuellen Beziehungen dann zu sehen.“
Rainer Maria Cardinal Woelki, Erzbischof von Berlin, während einer Podiumsdiskussion am 17.05.2012 auf dem ‘Katholikentag’ in Mannheim

Quelle: Video mit der Aussage von Cardinal Woelki auf Gloria.TV







Freitag, 11. Mai 2012

Hildegard ist SANCTE HILDEGARDIS

Seit Jahrhunderten feiert die Kirche am 17. September das Fest der hl. Hildegard aus Bingen in Deutschland. Entsprechende Messformulare befinden sich sowohl für die ordentliche als auch für die außerodentliche Form des römischen Ritus in deutschen Messbüchern.

Da Papst Benedikt beabsichtigt, die heilige Hildegard von Bingen zur Kirchenlehrerin zu erheben, wurde deren Verehrung per Dekret am 10. Mai 2012  auf die Universalkirche erweitert und ihre Heiligsprechung damit formell bestätigt. Frühere Verfahren entsprechen nicht den heute üblichen Heiligsprechungsverfahren.

Papst Benedikt XVI. hatte jedoch in Ansprachen wiederholt von der heiligen Hildegard gesprochen. Schon anlässlich der Weltpremiere des allerersten Fernsehinterviews mit einem Papst sprach er 2006 gegenüber der gesamten Weltöffentlichkeit von der Heiligen Hildegard".

Quellen:

Radio Vatikan Tagesmeldung vom 10. Mai 2012

„Hildegard von Bingen wird Heilige der Universalkirche

Papst Benedikt XVI. hat die Benediktinerschwester Hildegard von Bingen (1089-1179) zur Heiligen der Universalkirche erhoben. Das teilte die vatikanische Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen an diesem Donnerstag mit. Die Mystikerin und Autorin wird schon in den deutschsprachigen Diözesen sowie im Benediktinerorden als Heilige verehrt. Da sie jedoch nie offiziell heiliggesprochen worden war, war eine Bestätigung durch den Papst Voraussetzung für eine weltkirchliche Verehrung... "(rv/kna/pm)


DECREE 10 MAY 2012 (VIS)


Vatican City, 10 May 2012 (VIS) - The Holy Father today received in audience Cardinal Angelo Amato S.D.B., prefect of the Congregation for the Causes of Saints. During the audience he extended the liturgical cult of St. Hildegard of Bingen (1089-1179) to the universal Church, inscribing her in the catalogue of saints."

DECRET 10 mai 2012 (VIS)

Cité du Vatican, 10 mai 2012 (VIS). Le Saint-Père a reçu ce matin en audience le Cardinal Angelo Amato, SDB, Préfet de la Congrégation pour les causes des saints, au cours de laquelle il a autorisé la promulgation des décrets suivants:


Extension à l'Eglise universelle du culte de Ste Hildegarde de Bingen (1089 - 1179), abbesse bénédictine, et inscription de son nom au catalogue des saints".

Decreto 10 mayo 2012 (VIS)

Ciudad del Vaticano, 10 mayo 2012 (VIS).-El Santo Padre ha recibido esta mañana en audiencia al cardenal Angelo Amato, S.D.B., prefecto de la Congregación para las Causas de los Santos.

Durante la audiencia, Su Santidad ha extendido a la Iglesia universal el culto litúrgico en honor de Santa Hildegarda de Bingen; alemana, (1089-1179) monja de la Orden de San Benito, inscribiéndola en el catálogo de los santos."


PROMULGAZIONE DI DECRETI DELLA CONGREGAZIONE DELLE CAUSE DEI SANTI , 10.05.2012


Oggi, 10 maggio 2012, il Santo Padre Benedetto XVI ha ricevuto in Udienza privata Sua Eminenza Reverendissima il Signor Card. Angelo Amato, S.D.B., Prefetto della Congregazione delle Cause dei Santi.

Nell’Udienza Sua Santità ha esteso alla Chiesa Universale il Culto liturgico in onore di Santa Ildegarda di Bingen, Monaca professa dell’Ordine di San Benedetto, nata a Bermershein (Germania) nel 1089 e morta a Rupertsberg (Germania) il 17 settembre 1179, iscrivendola nel catalogo dei Santi."





Montag, 23. April 2012

Und alle, die ihn berührten, wurden gesund, alleluja. Heilig-Rock-Wallfahrt – 21.04.2012 (Fortsetzung)


Gott sei gelobet immerdar, -der uns in seiner großen Gnad – sein Kleid allhier gelassen hat.
(aus einem Wallfahrtslied)

Heilig-Rock-Wallfahrt der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften – 21.04.2012 (Fortsetzung)

Nach dem feierlichen Pontifikalamt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus ordneten sich hinter dem Vortragekreuz die Kleriker, Gemeinschaften mit Unformen, Seine Eminenz, der Hochwürdige Herr Kardinal Brandmüller mit Begleitung und die ca. 2500 internationalen Pilger aller Altersstufen zu einer Prozession, um im Gebet und Lobpreis vereint durch die Stadt zum Trierer Dom zu pilgern. In Eintracht zog die Prozession durch Regen, Wind und Kälte und selbst Kinder und ältere Leute harrten bis zu drei Stunden in der Warteschlage vor und im Dom aus, bis sie endlich den Heiligen Rock im Dom verehren durften.

War man anfänglich noch eine frohe, betende und Gott lobpreisende katholische Prozession gewesen, verfing sich beinahe auch diese Prozession und verlor ihre Geschlossenheit, bevor das Ziel gemeinsam erreicht werden konnte. Das Netz über den Köpfen der Pilger auf dem Vorplatz des Doms entsprach dem Netz, dass die Prozession wie einer geheimen Leitung unterworfen in einen Pavillon auf dem Domvorplatz hineinzug, in dem am Webstuhl Lebensbänder zu einem konturlosen, bunten Ganzen verwoben werden sollten. Praktisch alle Pilgergruppen des Nachmittags und alle Einzelpilger, gleichgültig welcher Konfession, wurden spätestens an dieser Stelle ebenfalls miteinander verwoben und scheinbar frei von Glaubenssätzen und Gruppenzwängen. Es wundert nicht, dass weder die Internetseite des Bistums Trier noch eine 'Heilig-Rock-Facebookseite' die auffällige, traditionell katholische Prozession eigens erwähnte, dafür aber die kleineren und vor allem die Gruppen der getrennten Kirchen, die sich mit unserer Prozession vermischten. Wie soll man da nicht an die Logen-Ideale des ‚Tempels der Vernunft’ denken, dem alle Religionen untergeordnet werden und in dem das Menschenrecht dem Gottesrecht vorgezogen wird. Diese Art Kirche kann natürlich nicht die Kirche Jesu sein, der als guter Hirte sagt: „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Schafstall sind. Auch diese muß Ich herbeiführen und sie werden meine Stimme hören: und es wird ein Schafstall und ein Hirte werden.“ (Joh. 10, 11 – 16).

Dies scheinen vielleicht jene Kopten gespürt haben, die vor dem Dom auf die Seite der katholischen Prozession wechselten, in der zwei junge Männer unermüdlich klassische katholische Lieder anstimmten sowie Litaneien und Rosenkränze vorbeteten.

Leider war es auf unserer Höhe der Prozession nicht möglich, mit einem Lied wie ‚Ein Haus von Glorie schauet’ in den Dom einzuziehen, wie es das Liederheft vorsah. Im Dom beteten zu dem Zeitpunkt gerade zwei Frauen Bittgebete im Sinne der dem katholischen Lehre widersprechenden Befreiungstheologie. Offensichtlich haben sich die Zuständigen auch von der Kreuzestheologie befreien wollen, denn dort, wo man den Heiligen Rock erwartet, nämlich von Engeln und der Muttergottes gehalten als Banner zwischen Himmel und Erde, leuchtet ein freudiges Reklame-Kreuz wie zum Ein- und Ausschalten. Mit Tod und Trauer darf in einem ‚Tempel der Vernunft’ niemand konfrontiert werden. Damit der Heilige Rock keine allzu belastende Angelegenheit wird, hat man ihn gleichfalls herabgewürdigt und in eine Waschschüssel in Form einer Ellipse (griechisch für „Fehlen“, „Aussparung“) versenkt, auf die der Mensch nun gleichsam auf sich selber und seinen Schatten herabschaut.

Wie mahnte uns der Pater doch in einer Betrachtung zum Abschluß des großen Wallfahrtstages so eindringlich um unser Bemühen, das weiße Kleid Jesu, das durch unseren Sünden befleckt wurde, weiß zu erhalten.











Sonntag, 22. April 2012

Gewand des Heils - Votivmesse zu Ehren des Heiligen Rockes am 21.04.2011 in Trier



Im Rahmen der Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften fand am 21. April 2012 ein feierliches Pontifikalamt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus statt. Geschätzte 2500 internationale Pilger aller Altersgruppen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Schweiz, Belgien, Österreich, Polen, Schweiz und weiteren Ländern fanden sich im Kirchengebäude der ehemaligen Reichsabtei St. Maximin ein und durften dankbar einem feierlichen Pontifikalamt mit Kardinal Walter Brandmüller beiwohnen.

Viele Pilger waren nicht darauf vorbereitet, dass Seine Eminenz Kardinal Brandmüller, der liturgische Dienst der Priesterbruderschaft St. Petrus, die Schola und alle Freunde und Helfer eine Votivmesse zu Ehren des Heiligen Rockes unter denkbar schlechtesten Verhältnissen in einer derzeitig für Körperkultur und z.B. Antikenfestspiele genutzen Halle feiern sollten. Die Gläubigen stellten sich bestmöglich darauf ein und folgte der Heiligen Messe andächtig ohne Kniebänke, ausreichende Sitzmöglichkeiten und Belüftung. Welch fadenscheinige Gründe mag das Bistum Trier angeführt haben, um die Veranstalter an einen Ort mit ungeeigneter Akustik, irritierenden Requisiten, unpassender Beleuchtung und fehlender christlicher Symbolik zu verweisen?

Einzig der Bischof von Trier, Exzellenz Dr. Stephan Ackermann, dürfte sich am ausgewählten Ort zu Hause gefühlt haben, als er vor dem improvisiertem Chorraum Hände schüttelte. Als am Ende überraschend ein lateinisches Dekret von Papst Benedikt XVI vorgelesen wurde, nach dem ein vollkommer Ablaß erlangt werden könne und Kardinal Brandmüller den apostolischen Segen spendete, knieten viele der Gläubigen bewegt nieder. Der Bischof, der mit Rücksicht auf die Protestanten keinen Ablaß erteilen wollte, stand.

Nach dem Pontifikalamt folgte die feierliche Prozession durch die Stadt zum Trierer Dom, wo der Heilige Rock verehrt werden konnte. (Fortsetzung folgt)









Freitag, 17. Februar 2012

Keine „Karnevalsmessen" - unbekannte Anordnungen des Kardinals aufgedeckt

Bekanntmachungen des Erzbischöflichen Generalvikariates - ERZBISTUM KÖLN

Nr. 188 Mundart und karnevalistische Elemente im Gottesdienst
   




































Text:
Bekanntmachungen des Erzbischöflichen Generalvikariates

 Nr. 188 Mundart und karnevalistische Elemente im Gottesdienst



Köln, den 6. Juni 1979

Die Hinführung zur vollen, bewußten und tätigen Teilnahme

an den liturgischen Feiern, wie sie die Konzilskonstitution

SACROSANCTUM CONCIUUM wünscht,

schließt das Bemühen ein, den Zusammenhang zwischen

Liturgie und Leben deutlich zu machen. Viele Priester

und andere für den Gottesdienst Verantwortliche haben

sich in den letzten Jahren Gedanken darüber gemacht,

wie der Karneval, der für viele Menschen in unserer

Gegend eine große Bedeutung hat, in die Feier des Gottesdienstes

einbezogen werden kann. Christliche Freude

ist wichtiger Inhalt der Verkündigung, Gabe des Heiligen

Geistes und christliche Tugend; sie hat daher einen legitimen

Platz im katholischen Gottesdienst, aber nicht nur

an Karneval. Allerdings wird aus Presseberichten über

Gottesdienste an Karneval und aus Briefen an uns

erkennbar, daß die notwendigen Grenzen nicht immer

beachtet worden sind, was bei Gläubigen Anstoß erregt

hat. Darum. werden folgende Anordnungen getroffen:



1. Mundart im Gottesdienst

a) Die Texte von Meßbuch und Lektionar sind in der

approbierten Form verbindlich; die Verwendung mundartlicher

Übersetzungen ist nicht gestattet 1).



b) Unter der Voraussetzung, daß ein Prediger die

Mundart beherrscht und die Gemeinde sie versteht, kann

mundartlich gepredigt werden. Die Predigt muß jedoch

den Charakter der Verkündigung des Gotteswortes

wahren.



2. Karnevalistische Elemente in Meßfeiern

a) In jeder Meßfeier werden Tod und Auferstehung

Jesu Christi vergegenwärtigt. Deshalb müssen Sensationshascherei,

Ehrfurchtslosigkeit und Verspieltheit ausgeschlossen

bleiben.

b) Karnevalistische Kostümierung in der Messe ist dem

hl. Geschehen nicht angemessen und soll nicht gefördert

werden.

c) Die Ehrfurcht vor dem Gottesdienst und dem sakralen

Raum verbietet karnevalistische Darbietungen jegli-

cher Art während oder im Zusammenhang mit der liturgi-

schen Feier.

d) Zur Verwendung spielerischer Elemente in Kindermessen

im allgemeinen vgl. das Direktorium für Kindermessen

(Kirchlicher Anzeiger für die Erzdiözese Köln

1975, 550-560), bes. Nr. 35.



3. Lieder im Gottesdienst an Karneval

Mundartliche Texte dürfen nicht bekannten Kirchenmelodien

unterlegt noch religiöse Texte auf bekannte

Karnevalsmelodien gesungen werden. Jedes Kirchenlied

hat einen bestimmten Stellenwert in der Liturgie des

Kirchenjahres oder der heiligen Messe, und in der Regel

bilden Text und Melodie eine untrennbare Einheit. Bei

den meisten Liedern stehen zudem autorenrechtliche

Gründe solchen Versuchen entgegen.



Das Erzbischöfliche Generalvikariat



_____________

1) Zur Approbation bzw. Konfirmierung mundartlicher Texte

für die Liturgie vgl.den Brief der Gottesdienstkongregation an

die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen über die Volksspra-

chen (NOTITIAE Heft 121-122, 12/1976, 301).

Montag, 13. Februar 2012

„Ich würde sonst meine Arbeit verlieren.“

Die katholischen Krankenhäuser in Köln arbeiten mit einem Trick: Der Arzt, der die „Pille danach“ ausgibt, gehört formell nicht zum Krankenhaus.

Unter den Ärzten herrscht offensichtlich kein Unrechtsbewußtsein. Sie kennen bzw. befolgen die katholische Lehre nicht. Selbst wenn sich der zuständige Arzt für den Lebensschutz einsetzen würde, fände er aufgrund der hierarchischen Struktur innerhalb der Krankenhäuser keine Unterstützung.

Der ganze Skandal mit möglichem tödlichen Ausgang ist in diesem Videobeitrag auf dem Video-Portal GLORIA.TV in weniger als vier Minuten dargestellt

http://gloria.tv/?media=251410

Samstag, 28. Januar 2012

„Muslime haben ein Recht auf unser demütiges und festes Zeugnis für Jesus Christus."

Sechs Jahre nach der Bitte von Papst Benedikt XVI. an die deutschen Bischöfe, der muslimischen Bevölkerung in Deutschland sachkundige katholische Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, war es heute in der ehemaligen Diplomatenstadt am Rhein soweit: ein dunkelgrüner zeltartiger Stand in der Innenstadt, bunte Prospekte und ein ernster Muselmane - ein stattlicher Ansprechpartner für den Islam.

In der deutschsprachigen Welt wollen es die Bischöfe gerne allen Recht machen. Zur Erinnerung darf an die Bitte des Stellvertreters Jesus Christi erinnert werden:

„Die Antworten, die die Kirche aus dem Evangelium des menschgewordenen Logos schöpft, haben sich fürwahr in den geistigen Auseinandersetzungen zweier Jahrtausende bewährt; sie sind von bleibender Gültigkeit. Von diesem Bewußtsein bestärkt können wir zuversichtlich all denen Rede und Antwort stehen, die uns nach dem Grund der Hoffnung fragen, die uns erfüllt (vgl. 1 Petr 3, 15). Dies gilt auch für unseren Umgang mit den Angehörigen anderer Religionen, vor allem den vielen Muslimen, die in Deutschland leben, und denen wir mit Respekt und Wohlwollen begegnen. Gerade sie, die an ihren religiösen Überzeugungen und Riten meist mit großem Ernst festhalten, haben ein Recht auf unser demütiges und festes Zeugnis für Jesus Christus. Um dieses mit Überzeugungskraft abzulegen, bedarf es freilich ernster Bemühungen. Deshalb sollten an Orten mit zahlreicher muslimischer Bevölkerung katholische Ansprechpartner zur Verfügung stehen, die die entsprechenden sprachlichen und religionsgeschichtlichen Kenntnisse besitzen, die sie zum Gespräch mit Muslimen befähigen..."

Die vollständige Ansprache von Papst Benedikt finden Sie auf der Seite des Vatikans:

ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI. an die deutschen Bischöfe ANLÄSSLICH IHRES "AD-LIMINA"-BESUCHES  Freitag, 10. November 2006

Samstag, 14. Januar 2012

Keinen Betrug in Gottes Namen! Ist die deutsche Nationalkirche noch katholisch?

Spurensuche

Ist die deutsche Nationalkirche noch katholisch?
Kriminaltango: Der deutsche Klerus und sein Totentanz

von Guido Rodheudt

diesen Artikel aus VATICAN-Magazin 1/2012 kostenlos als PDF herunterladen unter
http://www.vatican-magazin.de/images/vatican/ausgaben/2012/1-2012/39-48disputa.pdf

Dank an VATICAN-Magazin!