Freitag, 17. Februar 2012

Keine „Karnevalsmessen" - unbekannte Anordnungen des Kardinals aufgedeckt

Bekanntmachungen des Erzbischöflichen Generalvikariates - ERZBISTUM KÖLN

Nr. 188 Mundart und karnevalistische Elemente im Gottesdienst
   




































Text:
Bekanntmachungen des Erzbischöflichen Generalvikariates

 Nr. 188 Mundart und karnevalistische Elemente im Gottesdienst



Köln, den 6. Juni 1979

Die Hinführung zur vollen, bewußten und tätigen Teilnahme

an den liturgischen Feiern, wie sie die Konzilskonstitution

SACROSANCTUM CONCIUUM wünscht,

schließt das Bemühen ein, den Zusammenhang zwischen

Liturgie und Leben deutlich zu machen. Viele Priester

und andere für den Gottesdienst Verantwortliche haben

sich in den letzten Jahren Gedanken darüber gemacht,

wie der Karneval, der für viele Menschen in unserer

Gegend eine große Bedeutung hat, in die Feier des Gottesdienstes

einbezogen werden kann. Christliche Freude

ist wichtiger Inhalt der Verkündigung, Gabe des Heiligen

Geistes und christliche Tugend; sie hat daher einen legitimen

Platz im katholischen Gottesdienst, aber nicht nur

an Karneval. Allerdings wird aus Presseberichten über

Gottesdienste an Karneval und aus Briefen an uns

erkennbar, daß die notwendigen Grenzen nicht immer

beachtet worden sind, was bei Gläubigen Anstoß erregt

hat. Darum. werden folgende Anordnungen getroffen:



1. Mundart im Gottesdienst

a) Die Texte von Meßbuch und Lektionar sind in der

approbierten Form verbindlich; die Verwendung mundartlicher

Übersetzungen ist nicht gestattet 1).



b) Unter der Voraussetzung, daß ein Prediger die

Mundart beherrscht und die Gemeinde sie versteht, kann

mundartlich gepredigt werden. Die Predigt muß jedoch

den Charakter der Verkündigung des Gotteswortes

wahren.



2. Karnevalistische Elemente in Meßfeiern

a) In jeder Meßfeier werden Tod und Auferstehung

Jesu Christi vergegenwärtigt. Deshalb müssen Sensationshascherei,

Ehrfurchtslosigkeit und Verspieltheit ausgeschlossen

bleiben.

b) Karnevalistische Kostümierung in der Messe ist dem

hl. Geschehen nicht angemessen und soll nicht gefördert

werden.

c) Die Ehrfurcht vor dem Gottesdienst und dem sakralen

Raum verbietet karnevalistische Darbietungen jegli-

cher Art während oder im Zusammenhang mit der liturgi-

schen Feier.

d) Zur Verwendung spielerischer Elemente in Kindermessen

im allgemeinen vgl. das Direktorium für Kindermessen

(Kirchlicher Anzeiger für die Erzdiözese Köln

1975, 550-560), bes. Nr. 35.



3. Lieder im Gottesdienst an Karneval

Mundartliche Texte dürfen nicht bekannten Kirchenmelodien

unterlegt noch religiöse Texte auf bekannte

Karnevalsmelodien gesungen werden. Jedes Kirchenlied

hat einen bestimmten Stellenwert in der Liturgie des

Kirchenjahres oder der heiligen Messe, und in der Regel

bilden Text und Melodie eine untrennbare Einheit. Bei

den meisten Liedern stehen zudem autorenrechtliche

Gründe solchen Versuchen entgegen.



Das Erzbischöfliche Generalvikariat



_____________

1) Zur Approbation bzw. Konfirmierung mundartlicher Texte

für die Liturgie vgl.den Brief der Gottesdienstkongregation an

die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen über die Volksspra-

chen (NOTITIAE Heft 121-122, 12/1976, 301).

Montag, 13. Februar 2012

„Ich würde sonst meine Arbeit verlieren.“

Die katholischen Krankenhäuser in Köln arbeiten mit einem Trick: Der Arzt, der die „Pille danach“ ausgibt, gehört formell nicht zum Krankenhaus.

Unter den Ärzten herrscht offensichtlich kein Unrechtsbewußtsein. Sie kennen bzw. befolgen die katholische Lehre nicht. Selbst wenn sich der zuständige Arzt für den Lebensschutz einsetzen würde, fände er aufgrund der hierarchischen Struktur innerhalb der Krankenhäuser keine Unterstützung.

Der ganze Skandal mit möglichem tödlichen Ausgang ist in diesem Videobeitrag auf dem Video-Portal GLORIA.TV in weniger als vier Minuten dargestellt

http://gloria.tv/?media=251410