Donnerstag, 15. August 2013

15. August - „Ein Teil meines Herzens bleibt hier!"

Mit diesen Worten verabschiedete sich der Papst Benedikt XVI. vom Haus Mariens  Meryem Ana Evi" in Ephesus in der Türkei am 29. November 2006. Nach alter Tradition lebten Johannes und Maria in Ephesus im Haus Mariens. Zu Tausenden kommen Muslime und Christen zu dieser Wallfahrtsstätte, um die Gottesmutter zu ehren und ihre Sorgen und Anliegen im Gebet vor Gott zu bringen. Die Päpste Paul VI., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. besuchten den Ort ebenfalls.

Das Haus Mariens ist nach einer alten Tradition das letzte Wohnhaus und damit auch verbunden mit dem Ort der leiblichen Aufnahme in den Himmel der Mutter des Herrn. Am 15. August wird Mariä Aufnahme in den Himmel oder Mariä Himmelfahrt als Hochfest der römisch-katholischen Kirche gefeiert. Weitere Informationen sowie die Vision der Seligen Anna Katharina Emmerick von dem Tode der Heiligen Jungfrau Maria in Ephesus können Sie auf der Internetseite der Ephesus Community in mehreren Sprachen finden. Es handelt sich um eine Gemeinschaft, die am Fest Maria Himmelfahrt, dem 15. August 1998 auf Vorschlag des damaligen Erzbischofs von Izmir, Msgr. Giuseppe Bernardini und des Dompropstes der Erzdiözese Berlin, Otto Riedel, gegründet wurde. Die Mitglieder der im Jahre 2004 gegründeten Gebetsgemeinschaft Ephesus beten täglich für die Sorgen und Anliegen der Kirche in der Türkei.
Am Fest Maria Himmelfahrt, dem 15. August 2006, erfolgte im Wallfahrtsort Altötting, die Gründung des Ephesus Fördervereins e.V.



Das Magnificat, der Lobgesang Mariens

Meine Seele preist die Größe
des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott,
meinen Retter.
Denn auf die
Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.

Siehe, von nun an
preisen mich selig
alle Geschlechter.

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich
von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut,
die im Herzen voll Hochmut sind.

Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.

Er nimmt sich
seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unseren
Vätern verheißen hat,
Abraham und
seinen Nachkommen
auf ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
[2]
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang,
so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit.
Amen.




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